Chanson

Stoßseufzer einer Dame in bewegter Nacht

24.10./11.+13.12.2018

Theater im Fraunhofer

Beginn: 20:30 Uhr

"Für mich könnt die Welt aus lauter Männern besteh'n, tralalaaa .." - außer, sie schnarchen. Oder laden mich zum Camping ein. Oder finden die Mizzi schöner - dieses Stück. Oder wollen heiraten. Oder sind schon verheiratet. Oder tragen grün-gelb gestreifte Socken. Aber sonst ...

... her mit den Männern! Drei sind schon da:
Ludwig Hahn spielt Geige und die Damen lieben ihn.
Anton Waas spielt Klavier und liebt die Damen.
Alex Haas spielt Kontrabass und liebt Chesterfield.

Ach ja. Im Liebesfalle sind doch alle a bisserl tralalaaa ...
Susanne Brantl singt und säuft. Und seufzt.

Ausnahmsweisen von Kurt Tucholsky, Georg Kreisler, Erich Kästner, Gerhard Bronner, Tom Waits, Friedrich Holländer, Kurt Weill, Queen, Oscar Straus u.a.



Mein Leben & Ich
Ein Abend über, für und auf das Leben
- mit Songs von Kreisler, Mozart, Schönberg bis Waits

Parktheater im Kurhaus Göggingen

Premiere:
Sonntag, 17. Juni 2018, 19:30 Uhr


Frau Brantl ist fassungslos.
Ihr Leben ist gar nicht wild, schön und stark.
Ne, es is eher - also - nich so... Und viel kleiner
als erwartet. Nervt. Will dauernd was.

Kann man es zurück geben? Beleidigen? Leicht
nehmen? Oder sich einfach schön saufen?

Bevor also IHR Leben komplett an Ihnen vorbeiläuft,
sollten Sie zumindest mal ein Glas Wein
mit ihm getrunken haben.

Mit Songs über, für und auf das Leben -
von Mozart bis Waits.

Wie das Leben so spielt ...
Anton Waas Lebendgewicht 375 kg (mit Klavier)
Ludwig Hahn Lebensalter 287 Jahre (mit Geige)
Alex Haas lebenslänglich! 3,95 m (mit Kontrabaß)


© Nik Schölzel



On Air

Lebenslinien
"Wie ich 107 wurde"
Ein Film von Susanne Brantl

On Air
Montag, 11. Juni 2018, 22:00 Uhr Bayerisches Fernsehen





Aktuelle Programme

"Schöner Jammern"
Hochdepressive Chansons zum Vombalkonrunterspringen

Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern des Jahres!

Heulsusl

Ein bisschen Mitgefühl, bitte! Gemeinsam leidet's sich doch gleich viel besser.
Inniger.
Intensiver.
Lassen Sie sich hineinziehen in den Strudel des leidenschaftlichen, melancholischen, verzweifelten Leidens auf höchstem Niveau - primitiv glücklich sein kann jeder. Die Tage sind blass und das Leben ist grau. Hurra.
Stricke, Messer und Arsenkapseln liegen bereit.

Susanne Brantl - leidet. Und singt. Und manchmal spricht sie sogar.
Anton Waas - seufzt. Und entlockt dem Klavier großes Drama.
Ludwig Hahn - schluchzt. Auf und in die Violine.
Alex Haas - ächzt und stöhnt. Mal mit, mal ohne Kontrabass.

Eine Ansammlung ausgesuchter Gesänge
über morbide Orte, z.B. Wien (Kreisler, Bronner)
über morbide Gefühle, z.B. Liebe (Kaléko, Waits)
und morbide Lebenseinstellungen, z.B. Ehe (Kästner, Brantl)



PRESSESTIMMEN


Abendzeitung
16./17. 5. 2009, S. 26

Susanne Brantls Chansonabend im Heppel

Niemand kann schöner jammern

"Gloomy Sunday" ist ein Lied mit soghaft aufstrebender Melodie, und doch gibt es kaum ein anderes Stückchen Musik, das melacholischer stimmen kann als die 1933 von Rezsö Seress komponierte Tonfolge, die als "Selbstmörder-Lied" zu traurigem Ruhm kam.
Der Song vom traurigen, finsteren Sonntag ist Leitmotiv von Susanne Brantls "Schöner Jammern" bei Heppel & Ettlich.
Der Münchner Schauspielerin und Sängerin gelingt das Kunststückchen, Zustände wie Trauer, Enttäuschung und Depression in Quellen ebenso gepflegter wie amüsanter musikalischer Unterhaltung zu verzaubern. Tief ironisch und souverän frech moderiert sie sich selbst und ihre auch komödiantisch nicht unbegabten Begleiter durch einen schauspielerisch wie musikalisch perfekten Abend mit Material von Georg Kreisler, Erich Kästner, Tom Waits.
Und bei aller Spottlust bleibt die Kraft des Verzweifeltseins als Teil eines lebendigen Emotionshaushalts immer fühlbar.
(Mathias Hejny)



Süddeutsche Zeitung
15. Mai 2009, S. 43

Ästhetik des Leidens

Susanne Brantl im Heppel & Ettlich

Gemeinsam leiden. Nicht einsam auf einem Balkon, in der Badewanne und am Strand. Nein, miteinander. Wenn nicht einmal der Frühling Glücksgefühle weckt, dann braucht man Menschen, die mit einem seufzen, jammern und klagen, die Stricke bereithalten und Giftpastillen. Deshalb holt sich Susanne Brantl in ihrem neuen Programm "Schöner Jammern" Leidgenossen auf und vor die Bühne. Dann lässt sie sich zurückfallen in den leeren inneren Raum, wie sie mit einem listigen Blitzen in den Augen sagt, und sich tragen von der Musik.
Lange hat sie wieder Noten und Texte durchforstet, Raritäten und bekannte Chansons subtil vermischt. Ob Kreisler, Bronner, Kästner ("Prima Wetter"), Brantl, Weill ("Abschiedsbrief"), Waits und Wecker ("Manchmal weine ich sehr") - sie interpretiert sie mit ihrer facettenreichen Stimme so leicht und mit viel Charme, dass man das kollektive Leiden glatt vergisst. Getragen von einer Band, die alle ihre Nuancen mitträgt, ausschmückt und verfeinert. So dürfen Alex Haas (Kontrabass), Ludwig Hahn (Violine) und Anton Waas (Klavier) mitseufzen und am Isarstrand auf bayerische Weise auch mal wehklagen.
Also ergibt man sich im Heppel & Ettlich wunderbar leicht der Larmoyanz, ergötzt sich am Unglück der Anderen - es sind ja doch nicht unsere Sorgen, die die Brantl da besingt. Am Ende eines leisen, nicht durch lange Moderationen gebrochenen Abends geht es allen wieder gut: stilvoll entjammert und beseelt durch schöne Lieder.
(Nicole Graner)







Zuhause Jammern:
Mit der
CD "Schöner Jammern"
erschienen bei Spice Records

CD erhältlich unter info@susanne-brantl.com
oder handsigniert im Theater

sowie bei:
Kaufhaus Ludwig Beck,
Marienplatz 1, 80331 München

Buchhandlung Lentner
Marienplatz 8, 80331 München






Der Film zum Orchester
Miss B. Have & The Cruise Swingers
Genießen Sie einen Videoclip aus den 30er Jahren!

CD's





"Prima Wetter"
Chansons von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko...




"Schöne Aussichten"
Chansons von Edmund Nick, Erich Kästner, Werner Fink...



Dagmar Nick
Penelope - Eine Erfahrung
Gelesen von Susanne Brantl

Weitere Infos unter:
LangenMüllerHörbuch

Spezial





"Das Leben ohne Zeitverlust"
Theaterstück mit Chansons von Erich Kästner und Edmund Nick
Mit Susanne Brantl und Christian Ludwig Mayer
Regie: Eva Demmelhuber

Wiederaufnahme in Planung